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Lange haben wir gezögert, das Antikfliegen vom Samstag auf den Sonntag zu verschieben, aber am Freitag war's soweit: Wir orientierten alle, dass wir zum zweiten Mal in der langen Geschichte des Antikfliegens den Anlass um einen Tag verschieben müssen.

Der Entscheid war der einzig Richtige, denn der Samstagmorgen war dem Regen gewidmet, am Nachmittag konnte die Piste bereits langam abtrocknen und der Sonntag begrüsste uns mit einem blauen Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Ideale Bedingungen - und die Bise gehört einfach zu einem Antikfliegen!

Die Gäste tröpfelten ab halb neun Uhr durch die gut präparierte Einfahrt auf unseren Parkplatz (danke, Marcel und Ueli!) und schlenderten zum ersten Kafi Gipfeli des Tages. Man begrüsste sich und erzählte, was so übers vergangene Jahr gegangen ist. Vor allem interessierte natürlich, mit welchen Modellen die Kollegen da waren. Die Modellparkplätze mussten zum Teil mit Blachen abgedeckt werden, denn das Stoppelfeld war nicht so der geeignete Untergrund für die diffizilen Beplankungen.

Es waren weniger Leute da als andere Jahre, offenbar hat das Verschieben einigen Kollegen Terminprobleme verursacht. Aber um 10 Uhr konnte zum Briefing aufgerufen werden, womit die Piste für den Betrieb frei gegeben wurde. Nur zögerlich kamen die Flugzeuge in die Luft, viele unserer Gäste verloren sich in Gesprächen. Einer meinte fast entschuldigend: Wenn man sich übers Jahr nicht sieht, hat man halt viel zu Erzählen! Das ist ja schön, dass das Antikfliegen offenbar auch einem sozialen Zweck dient!

Über Mittag ruhte der Betrieb wieder - die Pflege des Magens war angesagt. Grillör Kusi waltete seines Amtes und Anni und Birgitte standen - wie fast den ganzen Tag - hinter der Theke. Etwa 35 Leute waren auf der Piste und genossen die Mittagspause. Auch jetzt blieben die Gäste lange höckeln im Schatten der Zelte und ein Versuch meinerseits, die Piloten zu motivieren, ihre Modelle zu einem Gruppenbild auf die Piste zu bringen, fruchtete nicht viel. Wie das Bild aber zeigt, gelang es mir dann doch noch - auch, weil die böige Bise langsam zu einem milden Westwind wurde und so die Modelle nicht umherblies wie in anderen Jahren.

Der Entscheid, das Nachtessen bereits ab 16 Uhr einzuplanen war auch gut, denn die erste Front zeigte sich über Grenchen, aber ausser ein paar Tropfen gab es für unsere Piste nichts ab. Schwein gehabt, wir sassen bereits wieder in der Sonne und genossen Wernis berühmte Spätzlipfanne. Aber gegen 18 Uhr wurde es dunkel von Westen her, Böen meldeten sich und die Temperatur fiel. So griffen alle noch Anwesenden zu - auch die vier noch verbliebenen Gäste! - und brachen im Sinne des Wortes die Zelte ab. Die Piste lag geräumt vor uns, als die ersten schweren Tropfen fielen. Super-Timing!

Ich danke allen, die zum gelungenen Anlass beigetragen haben, vor und hinter den Kulissen. Ohne zupackende Mitglieder gelingt kein Fest, da sind wir froh, dass wir Leute haben wie Anni und Birgit, Kusi, Werni, Markus, Beat, Marcel, Roger, Roland, Richard und natürlich Krauers!

Hier sind noch viele weitere Fotos im grosser Auflösung zu sehen:

https://www.dropbox.com/sh/j970u8m7fgwl2dz/AADAb7FbZizyRgczmLmz4cUga?dl=0

Wir sehen uns am Samstag, 8. August 2020 wieder!

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