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Generalversammlung 2011

Der Winter hatte immer noch alles im Griff, so war manch einer froh, er konnte sich am 28. Januar ins behaglich geheizte Auditorium der MTF Olten flüchten. Vor dem offiziellen Teil stärkten sich die Mitglieder an einem Apéro, während das aufzunehmende Mitglied Robin Dönni seine Indoorkünste zeigte, auf dass die gestrengen Augen der Fachmänner von seinem Talent überzeugt seien.

Wie immer schaffte es der Präsident Heinz Gisler, die GV pünktlich zu eröffnen. Mit Riesenschritten gings durch die Traktanden und wenn nicht noch Aschis Grüngutcontainer im Weg gestanden hätte, wer weiss, ob es einen neuen Zeitrekord gegeben hätte! Nun, auch so war nach einer Stunde fertig und der visuelle gemütliche Teil schob sich ein, gefolgt von einigen Indoorhelikopterflügen und natürlich dem traditionell guten Nachtessen aus der Kelle von Markus Wyss.

 

Wer sich gleich noch das Protokoll einverleiben möchte, dem sei es hier angehängt.

 

 

 

46. Generalversammlung 2011 der Fluggruppe Zofingen

im Auditorium der MTF Olten AG, Solothurnerstrasse 259, 4600 Olten

Freitag 28. Januar 2011 um 20.00 Uhr

Traktanden

1.Begrüssung

Nach einem stärkenden Apéro in den Wandelhallen des MTF Kulinariums scheuchte der Präsident die Mitglieder ins Auditorium, damit er, der weit Gereiste, pünktlich mit der GV beginnen konnte.

Gemäss Präsenzliste versammelten sich 25 Mitglieder und harrten gespannt der Dinge, die da kommen sollten. Natürlich gab es wiederum solche, die der Pflichtveranstaltung fern blieben, sei es wegen Ferien, Krankheit, Skifahren etc. Einer hat sich gar ins Spital verzogen. Gute Besserung!

 

Seine Sporen als Stimmenzähler konnte sich René Wey abverdienen, der sich nicht mal gross gegen die Wahl gewehrt hatte. Beim Tagespräsidenten harzte es schon eher, war doch mittlerweile jeder schon mal gewesen... Aber dennoch, des Präsidenten scharfe Augen blieben an Georg Dönni hängen, der sich auch nur schwach wehrte.

 

Das Protokoll der letzten GV wurde in der CM 1 / 2010 publiziert, aber auch auf der Homepage einer breiteren Öffentlichkeit zum Frass vorgeworfen. Niemand konnte sich daran erinnern, also wurde es einstimmig genehmigt. Wird schon Recht sein, was drin stand.

 

Unser aller Präsident Heinz Gisler blickte zurück ins Jahr 2010 und liess noch einmal die Höhepunkte auf der Zunge vergehen: Der Neujahrsapéro mit den bekannten Leckerbissen aus der Küche von Alex und Jürg; dann die Pistenpflege, die ruck-zuck erledigt war und kürzer dauerte als der anschliessende Beizenbesuch; unterbelegt waren das Pfingstfliegen und das Waldfest, aber: Unbestreitbarer Höhepunkt war natürlich einmal mehr das Antikfliegen im Sommer. Dieser Erfolg des 10. Antikfliegens hat denn auch zur präsidialen Umkehr geführt: Er wird auch 2011 wieder einladen statt aufhören. Wir finden: Gut so! Und werden wieder kräftig mithelfen in Küche und Keller!

2.Kassenbericht

Roger konnte von einem guten Jahrgang berichten: Das Vermögen hat um 1954 Franken auf 14'494 Franken zugenommen. Einerseits haben die zum Teil grosszügig aufgerundeten Mitgliederbeiträge in der Höhe von 4520 Franken dazu beigetragen, anderseits der schöne kulinarische Gewinn von 802 Franken aus dem Antikfliegen, den Heinz schön brav der Clubkasse abgeliefert hatte.

 

Der Revisorenbericht wird von Jürg kurz und bündig vorgetragen, der zusammen mit Co-Revisor Stefan Bertschi die saubere Büez des Kassiers lobt und den Kassenbericht zur Annahme empfiehlt. Das wird denn auch zu 100% bestätigt.

Dies war denn auch Jürgs letzter Revisorenbericht, er hat demissioniert – eigentlich schon letztes Jahr, aber wie es so ist, hat der Präsident vergessen zu traktandieren, deshalb hat’s Jürg noch einmal gemacht. Danke schön!

3.Mitgliederbeiträge 2011

Das gute Resultat bedingt keine Anpassung der Mitgliederbeiträge, die ohnehin zu den günstigsten der Schweiz gehören, vor allem wenn man es mit den ÄCS Clubs vergleicht. Auch kein Antrag, sie herabzusetzen wurde ruchbar, weshalb sie weiterhin kraft der positiven Abstimmung auf diesem Niveau bleiben werden:

Aktiv: Schüler, StudentenFr.40.00(wie bisher)

Aktiv: BerufstätigeFr.70.00(wie bisher)

Gönner:Fr.30.00(wie bisher)

Die immer mehr um sich greifenden Pensionierungen haben auch die Grauen Panther in uns noch nicht aktiviert, die Rentner werden immer noch nicht mit einer Reduktion berücksichtigt...;-(

4.Revisorenwahlen

Die Vakanz im Revisorenteam musste neu besetzt werden. Auch hier glitten des Präsidenten Augen wie Radarstrahlen über die Mitglieder, die ihrerseits grad etwas in der Traktandenliste lasen, den Nachbarn etwas fragten, unter den Tisch blickten, die Leinwand fixierten oder ganz einfach mit Pokerface dasassen. Wiederum wurde Heinz fündig, wieder bei Georg Dönni. Und wieder wehrte er sich nicht und wurde deshalb mit tosendem Applaus neben Stefan Bertschi als Revisor gewählt!

5.Vorstands- und Präsidentenwahlen

 

Hochspannung kam jetzt auf, als der Tagespräsident Georg Dönni die Vorstandswahlen ankündigte. Die Anwesenden fragten sich bange: Schaffen es wohl auch dieses Jahr wieder alle im ersten Wahlgang? Muss jemand zwecks Befangenheit vor die Türe? Wurden last-minute Demissionen erwartet? Gibt es noch spontane Kampfkandidaten?

 

Kühn schlug Georg vor, die Wahl global und offen vorzunehmen, wie es sich unter erwachsenen Männern gehörte. Niemand musst eden Saal verlassen und so konnten alle sechs Vostandsmitgliedern genau miterleben, wie sie einstimmig für ein weiteres Jahr gewählt wurden. Never change a winning team!

Also hört das Führungssextett – hier in alphabetischer Nachnamen-Reihenfolge – weiterhin auf die Namen:


Heinz Gisler

Heiner Lüscher

Roger Luder

Markus Suter

Markus Wullschleger

Bruno Wyss

 

Der Vorstand bemüht sich also auch im Jahr 2011, die hohen Erwartungen der Mitglieder optimal umzusetzen.

6.Aufnahme von neuen Aktiv-Mitgliedern

Ernst Kunz (Vater von Mitglied Daniel) wurde an der Vorstandssitzung vom 20.10.2010 provisorisch als neues Mitglied aufgenommen, da es sich um eine „Familienzusammenführung“ handelt. Der Vorstand beantragt, Ernst Kunz als Aktivmitglied aufzunehmen. Nach einer Vorstellung seines Lebens hat die GV keine Fragen mehr und nimmt ihn einstimmig auf. Herzlich willkommen!

Robin Dönni (Sohn von Georg Dönni) hat bereits eine Vorstellung seines Könnens während des Apéros gezeigt. Grosse Klasse im Indoorfliegen und bereits virtuos mit Flächenflugzeugen und Helikoptern! Da hat er natürlich beide Lager im Sack und wurde einstimmig aufgenommen. Seit Jürg im zarten Alter von elf Jahren eingetreten war, hatten wir kein so junges Neumitglied mehr. Georgs reiferes Alter wird das sicher kompensieren...

7.Ausblick auf das Jahr 2011

Der Veranstaltungskalender 2011 wurde zum eingehenden Selbststudium aufgelegt und unterscheidet sich nicht gross von denen früherer Jahre. Warum Unruhe rein bringen? Der Präsident macht kräftig Werbung für das Waldfest in der Waldhütte Strengelbach, das wieder einmal eine etwas höhere Beteiligung leiden könnte. Gutes Wetter sollte reserviert sein.

Dafür ist das Pfingstfliegen auf Heiligkreuz im Äntlibuech wie immer selbstorganisierend.

Glücklich konnte Heinz den Höhepunkt ankündigen: Nach reiflicher Überlegung und Konsultation aller Involvierten findet am 8.8. das 11. Antikfliegen statt! Applaus brandet auf.

Das Schlepptreffen mit den Strengelbachern und das Freundschaftsfliegen dürften durch den Präsidentenwechsel in Strengelbach eine Belebung erleben. Zum Freundschaftsfliegen werden wieder die Nachbarn eingeladen (2-Jahresturnus).

Wie immer sind Zofinger Mitglieder herzlich auf den Biel ob Bürglen eingeladen, alle sind willkommen!

8.Verschiedenes, Diskussionen

Ein schriftlich eingegebener Antrag von Aschi Flückiger verlangt die Anschaffung eines Grüncontainers für die Rasenabfälle. Es tauchen Fragen nach dem bisherigen Verfahren auf: Warum kommt der Antrag? Markus erklärt, dass ab & zu viel Gras anfällt, wenn es lange regnet oder aus irgend einem Grund eine Mähtour ausfällt. Oder Krauers mal wieder düngen...;-) Bisher wurde das Gras unter die Scholle gekehrt oder weiträumig weggeführt, verstreut, deponiert oder ganz einfach liegen gelassen.

Jemand meinte: Steht und fällt mit Krauer... Worauf Ehrenmitglied Toni fachlichen Nachhilfeunterricht bot: Rasen-Abschnitt ist auch Dünger. Wenn alles weggeführt wird, fehlt Nährstoff. Päter schlägt vor, den Rasenabschnitt jeweils fein zu verteilen. Toni bot seine Dienste an: Wenn er weiss, dass er Gras abführen soll, kann das nach dem Mähen an einen Haufen geworfen werden und dann führt er es ab. Sonst stinkt das Gras, wenn es zu lange dort liegt. Daniel weist drauf hin, dass bei längeren Nassperioden der Platz nicht mit Autos befahren wird, da die tiefen Furchen lange bleiben und das Mähen problematisch machen.

Zur Kommunikation kamen noch folgende Bemerkungen: Die Mitglieder des Mähteams sollen unter sich melden, wenn nicht gemäht worden ist. Anderseits soll jeder Toni informieren, wenn etwas abzuholen ist. Für Toni setzt diese Bereitschaft natürlich Applaus ab, wir haben wirklich die besten Landbesitzer, die man sich vorstellen kann!

Der Antrag Aschi kommt trotzdem noch zur Abstimmung und wird im Lichte dieser Entwicklungen natürlich einstimmig abgelehnt. Nichts gegen Aschi und einen 300L Grüncontainer, aber wo kein Gras, da kein Behälter notwendig.

Da sich Aschi im Brief auch vom Mähdienst pensionieren liess musste eine Vakanz aufgefüllt werden. Richard meldet sich neu ins Mähteam: Applaus, Applaus!
Willi meldet sich, er hört auch auf: Noch jemand gesucht, der sich an frischer Luft körperlich betätigen möchte im Mähteam. Markus ist verwundert, dass es mit der komfortablen Lage von sieben Mitgliedern letztes Jahr am meisten Lämpen gegeben hat bezüglich Ausfällen, Anschuldigungen und Sonderwünschen. Und schon ist Ersatz gefunden worden: Roland und Bruno teilen sich noch eine Stelle und wechseln jeweils ab.

Eine Frage aus dem Publikum: Wo ist der Grill auf der Piste? Heinz gab es unumwunden zu: Der wurde entsorgt, burn-out, würde man da in der Fachsprache wohl dazu sagen. Aber wenn jemand einen vörigen hat... Wäre natürlich schön, wenn ein Grill da wäre. Ein selbstreinigender Grill wäre vorzuziehen, damit das Hauptproblem Reinigung überwunden wäre... Wer übernimmt Verantwortung fürs Reinigen, Gas auffüllen etc? Eher niemand...

Um 20:59 nahte bereits das Ende.

Anschliessend wurden Bilder und Videos mit Szenen aus dem Jahr 2010 gezeigt, neben dem internen Modellflug auch noch Szenen der „grossen“ Fliegerei: Air Shows in Berlin und Farnborough, ergänzt durch eine spektakuläre Seitenwindlandung einer A380 in Oshkosh.

 

Der harmonisch-gemütliche Ausklang erfolgte bei einem leichten Nachtessen mit diversen Getränken, Kaffee und Naschereien in der MTF-Cafeteria, gespendet von der MTF Olten AG und der Fluggruppe Zofingen AG.

Fertig!