Herbstfliegen für die Nachbarn
Alle zwei Jahre laden wir unsere Nachbarn zu einem Mittagessen auf dem Pistengelände ein. Dieses Jahr kamen etwas weniger Gäste, da Steiners Tochter am selben Tag Hochzeit feierte, die Steinmanns daselbst im Catering eingespannt waren, Widmers ihre Alpabfahrt begleiteten mussten und Ueli an einen Feuerwehrkurs aufgeboten war. Um halb Zehn begannen die Aufbauarbeiten. Dank der Routine vom Antikfliegen waren die Zelte, Bänke und Küche schnell aufgebaut. Vielen Dank den treuen Helfern!
Wie gewohnt um Punkt 12 Uhr trafen unsere Nachbarn ein und waren sofort in Gespräche miteinander oder mit Fluggruppenmitgliedern vertieft. Die Familien rund um die Piste sind ja sehr sesshaft, weshalb wir gerne von «bekannten Gesichtern» sprechen. So mussten Werni und Renate mehrere Male darauf aufmerksam machen, dass die Spaghetti al dente und die drei Saucen bereit seien. Jetzt stellten sich unsere Gäste in eine Reihe ein und Werni füllte die Teller grosszügig. Es schien allen bestens zu munden und Wernis üppige Bemessung der Zutaten reichte wie immer zu einem Nachschlag. Oder zwei.
Dänu zeigte mit seinem Elektro-Helikopter eine viel beachtete 3-D Show, die vor allem die Kinder in ihren Bann zu ziehen vermochte. «Wie macht der das?» war eine oft gestellte Frage. Der aufkommende Westwind gestattete auch Hangflüge, deren aerodynamische Hintergründe den interessierten Gästen erklärt wurden.
Das Dessert wurde bereitgestellt und dabei fanden Wernis Vanille-Cornet mit dem Prädikat «finger-licking-good!» reissenden Absatz, weshalb viele Kuchen und Wähen leider dem Kalorienbewusstsein zum Opfer fielen.
Das Wetter war im aktuellen Fall wieder einmal besser als die Vorhersage und so konnten die Zelte trocken abgebaut und eingepackt werden. Besten Dank allen, die nach Kräften mitgeholfen haben, dass dieser Nachbarstag zu einem weiteren Erfolg wurde!














